| Steigerung der Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien bei kommunalen Bauvorhaben |
| Mittwoch, den 14. März 2007 |
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Gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
Beschlussvorschlag:
Ergebnis:
Der Antrag wurde am 14.03.2007 von einer großen Stadtratsmehrheit angenommen Antragsbegründung:
Der bauliche Zustand vieler kommunaler Gebäude macht wie in der Vergangenheit auch in den nächsten Jahren umfangreiche Sanierungen erforderlich. So besteht insbesondere im Bereich der Schulen und Kindertageseinrichtungen die Notwendigkeit für Dach- und Fassadensanierungen und die Erneuerungen von Heizungs- und Sanitäranlagen.
In Frage kommt dafür unter anderem der Einsatz von Anlagen zur Solarenergie- bzw. Solarwärmegewinnung und Anlagen zur Gewinnung von Brauchwasser oder Erdwärme. Neben diesen sollten Maßnahmen zur Wärmedämmung besonders in Betracht gezogen werden, da sich durch diese der Energieverbrauch in kommunalen Gebäuden erheblich senken lässt, was mittel- und langfristig trotz der anfänglich höheren Investitionskosten zu Einsparungen im städtischen Haushalt führt.
Seit Jahresbeginn hat der Bund das CO2-Gebäudesanierungsprogramm auch auf öffentliche Gebäude ausgeweitet und zusätzlich von 2007 an ein auf drei Jahre angelegtes und jährlich mit 200 Millionen Euro ausgestattetes Zinsverbilligungsprogramm zur energetischen Erneuerung von Schulen, Sporthallen und Kindergärten gestartet. „Wesentlicher Inhalt des CO2-Einsparprogramms sind die Wärmedämmung von Dach, Keller und Fassade sowie die Fenstererneuerung. Diese Maßnahmen kommen bei einer Komplettsanierung eines Gebäudes meist zur Ausführung.“ Durch die Verwaltung sollte die Beantragung der bereitgestellten Fördermittel auch in den Fällen geprüft werden, bei denen aus finanziellen Gründen keine Komplettsanierung vorgesehen ist. Außerdem sollten weitere Fördermöglichkeiten in Betracht gezogen werden um mit möglichst geringem kommunalem Eigenanteil einen größtmöglichen Umfang der Gesamtinvestitionen zu erreichen.
Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus in Schulen": Bei Nichtwohngebäuden und hier insbesondere bei Schulen existiert ein enormes wirtschaftliches Einsparpotenzial. Durch energetische Sanierungen auf ein Niveau deutlich besser als bei Neubauten können diese Potenziale erschlossen werden. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem dena-Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ (Wohngebäude) wird die dena ab März 2007 das Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus in Schulen“ durchführen.
Energieeffiziente Sanierung von Nichtwohngebäuden: Bei diesem Modellvorhaben ist das Ziel, über bundesweite Best-Practice-Vorhaben Nachahmungseffekte zu erzeugen, Know-how-Transfer zu beschleunigen und die Markteinführung energiesparender Technologien zu unterstützen. |