Treffen mit OB-Kandidaten Volkmar Zschocke

Erfolg: Barrierefrei zu Fuß und mit dem Rad über die Gleise

Bündnis 90/DIE GRÜNEN begrüßt den Plan zum Erhalt der Bazillenröhre und fordert Bürgerbeteiligung bei der Neugestaltung. Kritisiert wird der monatelang defekte Aufzug.Katharina Weyandt, Vorstandsmitglied und Spitzenkandidatin für den Sonnenberg bei der Stadtratswahl, sagt: „Viele Jahre lang hatten Bürgerinnen und Bürger mit unserer Unterstützung gefordert, sowohl die Bazillenröhre zu erhalten und angenehmer zu gestalten als auch einen direkten Zugang von den Gleisen zum Sonnenberg zu schaffen. Gegen andere Pläne, etwa nur für Fußgänger einen Übergang zu bauen und die Röhre zu schließen, haben wir immer protestiert. Wir begrüßen es, dass die Stadt diesem Drängen nun nachgegeben hat und mit der Bahn erfolgreich verhandeln konnte.“

Sie fordert Bürgerbeteiligung: „Wie der historische Tunnel neu gestaltet werden kann, da sollen zuerst die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger erfragt werden.“

Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich an der Rampe auf der Seite des Sonnenbergs seit 2008 an der „ArtMauer“ beteiligt, Dies Streetart-Projekt wurde hier vier mal  im Rahmen der Interkulturellen Woche durchgeführt und wechselte dann an andere Mauern auf dem Sonnenberg. Katharina Weyandt sagt weiter: „Vielleicht können Graffiti-Künstler einbezogen werden. Auf jeden Fall muss der Tunnel sauber und sicher sein.“

Besonders für steigende Zahl derer, die ohne Auto und doch auf Rädern unterwegs sind, ist der doppelte barrierefreie Zugang wichtig: Radfahrer, Rollstuhlfahrer mit und ohne Motor, Fußgänger mit Kinderwagen und Rollator. Katharina Weyandt kritisiert: „Ein Skandal ist es, dass zur Zeit der Aufzug von der Lichthalle zum Fußgängertunnel seit Mitte Januar und voraussichtlich bis Mitte März defekt ist. Hier werden die Interessen der behinderten Fahrgäste, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, grob vernachlässigt.“

– Ein Foto der DB-Info-Tafel am Aufzug findet sich auch hier auf Facebook.

Bericht des Sachsen-Fernsehens über die Pläne von Stadt und DB

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