America First – Was bedeutet Trump für Deutschland und Europa?

16. März | 19 Uhr ins Weltecho Chemnitz (Annaberger Str. 24)

Es diskutieren:

Prof. Dr. Mark Arenhövel, Lehrstuhl für Internationale Politik der TU Dresden und Anna Cavazzini, Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Europa von Bündnis 90/Die Grünen
Begrüßung und Moderation: Stephan Kühn, Bundestagsabgeordneter

Seit seiner Amtseinführung am 20. Januar hat Trump jede Hoffnung beerdigt, dass die Machtfülle seines Amtes ihn zu einer verantwortungsvolleren Politik bringen würde. Ganz im Gegenteil: Er lässt wenig Zweifel daran, dass die demokratische Ordnung mit ihrer Wertschätzung des Kompromisses, der Pressefreiheit, des gewaltfreien Meinungswettstreits für ihn einfach nur lästig ist.

Wie wird sich seine Außenpolitik weiter gestalten? Noch immer gibt es keine durchschaubare außenpolitische Agenda des Teams Trump. Werden die Vereinigten Staaten auch zukünftig als stabilisierende Kraft für junge Demokratien in Mittel-Osteuropa wirken? Wie wird sich das Verhältnis zu Russland gestalten? Wird Amerika als Vorkämpfer einer offenen Weltwirtschaft ausfallen und in das protektionistische Lager umschwenken? Wie werden die USA mit dem Klimaabkommen von Paris umgehen, einem Eckstein multilateraler, kooperativer Politik? Erst Brexit, jetzt Trump: Wird Deutschland künftig eine größere Verantwortung für den Zusammenhalt Europas zufallen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit den Expertinnen und Ihnen diskutieren. Der Eintritt ist frei!


																					

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