Baumpflanzliste

Passend zum 875-jährigen Jubiläum unserer Stadt könnten beispielsweise 875 zusätzliche Bäume gepflanzt werden, die eine signifikante und positive Veränderung im Stadtbild bewirken.

Der Straßenbaumbestand der Stadt Chemnitz ist rückläufig. Monatlich wird durch die Pressestelle der Stadt Chemnitz die Fällliste für Bäume im Stadtgebiet versandt. Eine öffentliche Liste der Ersatzpflanzungen gibt es bisher nicht.

Dazu Grünen-Stadtrat Bernhard Herrmann: „Passend zum 875-jährigen Jubiläum unserer Stadt könnten beispielsweise 875 zusätzliche Bäume gepflanzt werden, die eine signifikante und positive Veränderung im Stadtbild bewirken“. „Wir müssen weiterdenken“, so Herrmann, „ein Sonderjubiläumsbudget für Baumpflanzungen auf städtischen Grünanlagen und Verkehrsflächen kann ein möglicher Weg sein. Damit können mehr Bäume als sonst üblich gepflanzt werden.“

„Eine weitere Möglichkeit zur urbanen Begrünung sehe ich in der Übernahme einer Baumpatenschaft: Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine können durch eine Baumspende einen finanziellen Beitrag für die Erhaltung des Baumbestandes erbringen“, erklärt Herrmann.

„Eine größere Auswahl unter besonderer Berücksichtigung nicht-invasiver Arten ist ein weiteres Ziel. Wir müssen jedoch auch die klimatischen Veränderungen, die in den letzten Jahren bei uns vor allem mit längeren Trockenzeiten im Sommer bereits zu spüren sind, berücksichtigen. Gerade im innerstädtischen Bereich müssen wir zwangsläufig auf Baumarten setzen, die sowohl dem alljährlichen Einsatz von Streusalz als auch den zukünftig geänderten klimatischen Bedingungen besser angepasst sind als einige empfindliche heimische Arten. Beispiele hierfür könnten Esskastanie, Blumenesche oder Baum-Felsenbirne sein. Eine Vielfalt an verschiedenen Arten auf den städtischen Flächen zu präsentieren, hat durchaus seinen Reiz. Gleichzeitig vermeiden wir einen Totalausfall, falls eine Baumart plötzlich von einer Schädlingsart befallen wird. Das kommt in den letzten Jahren in deutschen Städten immer häufiger vor“, warnt Herrmann.

Pressemitteilung vom 09. Februar 2018

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