Partei

Artikel aus dem Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen Chemnitz

24. Mai 2007: Armin Forbrig – zum 70. Geburtstag

armin_web_kleinAm 24. Mai 2007 wäre unser langjähriges Mitglied Armin Forbrig 70 Jahre alt geworden. In einer Ausstellung des Künstlers findet an diesem Tag in der Neuen Sächsischen Galerie eine Gedenkveranstaltung statt.

Erinnerung an den Bildhauer und Grafiker mit Ton- und Filmdokumenten sowie Selbstzeugnissen und Briefen: 24. Mai 2007, 19.30 Uhr, Neue Sächsische Galerie, DAStietz, Brückenstraße 20, Chemnitz.

Die Ausstellung in Erinnerung an den Mitbegründer der Neuen Chemnitzer Kunsthütte und engagierten Kämpfer für die Neue Sächsische Galerie präsentiert noch bis zum 10.6.2007 Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen aus allen Schaffensperioden, die zum Teil noch nie öffentlich gezeigt wurden.

www.neue-saechsische-galerie.de

Nachruf des Grünen Kreisverbandes

24. Mai 2007: Das Leben ist ein einziges Praktikum – Lesung und Diskussion

praktikum"Die Welt steht ihnen offen, sie sind behütet aufgewachsen, gesund ernährt und bestens ausgebildet, mobil, mehrsprachig, ideologisch unverdorben und informationstechnisch auf dem neues Stand – sie sind bereit und bestens gerüstet, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Erwachsen zu werden. Sie sind Meister der Anpassung an eine Gegenwart, die außer dem Wandel nichts Stetiges mehr kennt. Sie sind flexibel durch und durch, erfinden sich täglich neu. Sie sind professionelle Lebenspraktikanten mit mehreren Visitenkarten. Sie leben auf Probe. Vermutlich für immer."

Nikola Richter hat das Buch zur Generation Praktikum geschrieben. Ein Praktika nach dem nächsten, keine Bezahlung und kaum vorhandene Standards gehören für immer mehr junge Menschen zu den ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt. Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag wollen das ändern und fordern faire Standards, Mindestvergütungen und klare Berufsperspektiven für Praktikanten.

Nach einer Lesung mit Nikola Richter diskutieren u.a. die Autorin und Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der der GRÜNEN-Landtagsfraktion über die Perspektiven der Generation Praktikum.

Lesung und Diskussion:

24.05.2007 | 19.00 Uhr

DAStietz, Moritzstr. 20, 09111 Chemnitz

www.gruene-fraktion-sachsen.de

Grüner Demoaufruf: Lasst die Welt nicht außer 8!

g8Großdemonstration 2. Juni in Rostock:

Bündnis 90/Die Grünen beteiligen sich aktiv an der kritischen Begleitung des G8-Gipfels in Heiligendamm an der Ostsee. Geplant sind zahlreiche Veranstaltungen und die Teilnahme an der Demonstration in Rostock anlässlich des Gipfeltreffens der acht großen Industriestaaten. Das Grünen-Motto: LASST DIE WELT NICHT AUSSER 8!

Kernforderungen der Grünen sind die Festlegung der acht großen Industriestaaten auf verbindliche Klimaschutzziele, die Entwicklung von Kontrollmechanismen für Hedge Fonds und Achtung von Sozial- und Umweltstandards im Welthandel. Die Großdemonstration, an der sich die Grünen beteiligen, findet am 2. Juni in Rostock statt.

Bündnis 90/ Die Grünen Chemnitz ist Mitglied im Lokalen Aktionsbündnis. Dieses Bündnis versucht, die Mobilisierung vieler Chemnitzerinnen und Chemnitzer nach Rostock möglich zu machen. Nach jetzigem Stand ist ein Bus bereits voll. Es besteht aber die Möglichkeit weitere Busse über den DGB zu erhalten bzw. bestehende DGB Busse aufzufüllen. Die Busse fahren Freitag Nacht, die Rückfahrt ist Samstag Nacht geplant. Dafür ist aber eine verbindliche Anmeldung bis 23.05. mit Namen, Telefonnummer an folgende Email-Adresse zu richten: chemnitz@netzwerk-courage.de

Preise:
GewerkschafterInnen fahren kostenlos
Normalpreis: 20 Euro
Unterstützersolipreis: 30 Euro
Ermäßigt: 10 Euro (Hartz IV EmpfängerInnen, SchülerInnen, Studierende, RenternerInnen)

Rückfragen bei Andreas Unger, Tel.: 0179/7528191

7. Mai 2007: „Frühling der Rekordtemperaturen“

klimaschutzsachsen_165Grünen-Chef Rudi Haas und Liedermacher Ralf-Jürgen Elsner zu Gast im Grünen Kreisverband: In Chemnitz wählten im Februar die sächsischen Grünen ein neues Gesicht an die Spitze der Landespartei: Rudi Haas, langjähriger Vertreter des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland.  Wieder in Chemnitz wird Rudi Haas nun am 7. Mai die aktuelle grüne Kampagne zum Klimawandel vorstellen.

"In diesem Frühling der Rekordtemperaturen wird der Klimawandel für uns alle fühlbar. Wir stehen vor einer der größten Bedrohung, mit der die Menschheit bisher konfrontiert war. Entsprechend durchgreifend müssen die Veränderungen sein, um den Klimawandel in einem gerade noch verträglichem Maß zu halten." so Rudi Haas.

Begleitet wird er von einem Berliner Liedermacher, Gitarristen, Satiriker und Sänger: Ralf-Jürgen Elsner, selbsternannter "Rockiger Niedermacher & Widersacher" singt und spielt am 7. Mai – vor allem gegen Überheblichkeit, Gleichgültigkeit und Intoleranz.

7. Mai 2007, 19.00 Uhr
Öffentliche Versammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Chemnitz
Café Moskau, Straße der Nationen 56

www.gruene-sachsen.de/klima2007.html

Trinkwasser aus Tschechien? – Staatsregierung muss Pläne der Stadtwerke Chemnitz verhindern

eibenstockVorhaben ist ökonomischer und ökologischer Unsinn: Die Pläne der Stadtwerke Chemnitz, künftig Trinkwasser aus Tschechien beziehen zu wollen, werden am Freitag, 11. Mai, im Landtag diskutiert. In ihrem Antrag fordert die GRÜNE-Fraktion die Staatsregierung auf, sich gegen diese Pläne zu stellen und den Bau einer Fernwasserleitung aus der Republik Tschechien zu verhindern. Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, bewertet die Pläne der Stadtwerke als "ökonomischen und ökologischen Unsinn".

"Seit 1990 ist die Fernwasserversorgung in der Region mit dem Geld der deutschen und europäischen Steuerzahler modernisiert worden. Der Bau einer neuen Leitung kostet zusätzliches Geld, schädigt die Natur und führt dazu, dass der Wasserpreis in der Region langfristig weiter steigt, weil die Kapazitäten nicht ausgelastet werden", erklärt er.

"Die Kapazitäten der Talsperren in der Region reichen aus, selbst in trockenen Zeiten, Haushalte und Gewerbe sicher mit Frischwasser zu versorgen. Es kann nicht sein, dass Steuerzahler und Verbraucher jetzt erneut zur Kasse gebeten werden", ist Lichdi empört.

Der Abgeordnete zeigt jedoch Verständnis für die Chemnitzer Forderung, Rohwasser günstiger als bisher von den Talsperren zu beziehen. "Die Staatsregierung ist verpflichtet, die Trinkwasserversorgung in der Region organisatorisch zu verbessern. Es muss aber bedacht werden, dass der Preis, den die Talsperrenverwaltung für das Rohwasser verlangt, gerade einmal 12 Prozent des Endverkaufspreises ausmacht."

Die Argumentation der Stadtwerke Chemnitz, den Wasserpreis deutlich senken zu wollen, streue den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen. "Der wahre Kostentreiber in der Region ist nicht die Talsperrenverwaltung. Der drastische Rückgang des Wasserverbrauches bei steigenden Fixkosten hat zu einer Situation geführt, in der die zahlreichen Wasserunternehmen der Region mehr statt weniger kooperieren sollten. Hier gibt es deutliche Einsparpotentiale. Das Chemnitzer Vorhaben geht genau in die falsche Richtung."

  • Grüner Antrag im Landtag "Trinkwasser in bester Qualität zu angemessenen Preisen im Regierungsbezirk Chemnitz" (Drs. 4/8441)