Partei

Artikel aus dem Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen Chemnitz

Frieden schaffen ohne Waffen?

frieden_webThema der öffentlichen Mitgliederversammlung am 05.02.2007 im Café Moskau war ein selbstkritischer Diskurs von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Als Gast im GRÜNEN Kreisverband konnten wir  Winfried Nachtwei (MdB), Sprecher für Sicherheits- und Abrüstungspolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen.

Winfried Nachtwei sprach vor den ca. 80 Gästen über die immer häufigeren Auslandseinsätze der Bundeswehr, Friedens- und Sicherheitspolitik, zivile Konfliktbearbeitung und Krisenprävention. Er scheute sich nicht, auch kritische Position zur grünen Regierungsbeteiligung zu beziehen. Danach stellte er sich den Fragen der Gäste und Mitglieder.

Fotos von der Veranstaltung

www.nachtwei.de

Ausstellung Klimawandel in Sachsen – noch bis 26. Februar im Haus Tietz!

klimawandelOrkane? Hochwasser? Trockene Sommer? Matschige Winter? Der Wandel des Klimas findet nicht nur an den Polen der Erde oder an den Rändern der Wüsten statt, in den letzten Jahren sind sehr präzise Analysen und Szenarien entstanden, die für die unterschiedlichen Regionen Sachsens differenzierte Prognosen liefern. Das Bildungswerk Weiterdenken zeigt vom 1. bis 26. Februar 2007 in Chemnitz die Ausstellung Klimawandel in Sachsen im Foyer vom Haus Tietz. Die Eröffnung fand am 1. Februar 2007 statt.

Referenten der Ausstellungseröffnung waren:

  • Status Quo – Klimawandel global und in Sachsen
    Dr. Winfried Küchler, Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie

  • Klimapolitik in Sachsen – was getan wird und was zu tun wäre
    Johannes Lichdi, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag

  • Einführung in die Ausstellung
    Stefan Schönfelder, Bildungswerk Weiterdenken

Fotos der Eröffnungsveranstaltung

Zur Ausstellung: Die Ausstellung verdeutlicht anhand dieser Zahlen den Zusammenhang von weltweiten Veränderungen und den Auswirkungen in Sachsen. Beispielhaft lesen wir von den Veränderungen in der sächsischen Landwirtschaft, in den sächsischen Wäldern, das drohende Ende der sächsischen Weißweine und des Wintertourismus im Erzgebirge. Natürlich werden diese Voraussagen in Beziehung zu den weltweiten Klimaveränderungen gebracht, Schwerpunkt ist aber Sachsen. Und wir bleiben nicht bei Prognosen stehen, wir zeigen was sächsische Kommunen schon tun, um ihre Verantwortung wahrzunehmen und was einzelne findige Sachsen schon in ihrem Energieverbrauch ändern. Wer in Sachsen über Klima redet, kommt an der Braunkohle nicht vorbei. Also werden wir auch zeigen, wie in Sachsen der CO2-Ausstoß durch die Verstromung von Braunkohle wieder ansteigt, wo er dringend gesenkt werden muss.

Mehr Informationen: www.klimawandel.weiterdenken.de

GRÜNE bedauern Wegzug des Splash-Festival nach Bitterfeld

splashZur heutigen Mitteilung, dass Europas größtes Hip-Hop-Festival Splash seinen Gründungsort Chemnitz verlässt, teil Jörg Ivandic, Sprecher des GRÜNEN Kreisverbandes mit: "Wir bedauern diese Entscheidung der Veranstalter sehr. Chemnitz verliert mit dem Splash eine kulturelle Attraktion. Das Festival war für die älter werdende Bevölkerung in Chemnitz nicht nur Aufregung, sondern auch Anregung und hat dem Ruf unserer Stadt deutschlandweit gut getan.

Chemnitz wird von aussen oft als überalterete Stadt angesehen, die jungen Menschen wenig Gründe bieten würde, hier zu bleiben. Die Stadt muss nun aufpassen, dass der Weggang des Splash diesem Vorurteil nicht noch weiteren Auftrieb gibt."

Der Geschäftsführer der Eissport- und Freizeit GmbH wird in der heutigen Freien Presse wie folgt zitiert: "Wirtschaftlich betrachtet sind wir auf die Splash-Miete nicht angewiesen, aber ich hätte das Festival gern hier gehabt." Jörg Ivandic dazu: "Wenn die ESF GmbH auf diese Einnahmen gar nicht angewiesen ist, stellt sich schon die Frage, ob die Miete für das Splash hätte weiter gesenkt werden können. Ob das jedoch die Standortentscheidung der Veranstalter beeinflusst hätte, kann ich nicht beurteilen"

Veranstaltung „Mit Kultur gegen Rechtsextremismus“

Mit Kultur gegen RechtsÜber 200 Gäste kamen am 7. Dezember 2006 in das Foyer vom Haus Tietz, um das Satireprogramm des Kabarettisten Serdar Somuncu zu erleben. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit der Bundesvorsitzenden der GRÜNEN, Claudia Roth statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Bürger mit Kultur gegen den braunen Extremismus zur Wehr setzen können.

Über 200 Gäste kamen am 7. Dezember 2006 in das Foyer vom Haus Tietz, um das Satireprogramm des Kabarettisten Serdar Somuncu zu erleben. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit der Bundesvorsitzenden der GRÜNEN, Claudia Roth statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Bürger mit Kultur gegen den braunen Extremismus zur Wehr setzen können.

Monika Lazar
Monika Lazar, MdB und Sprecherin der GRÜNEN Bundestagsfraktion für Strategien gegen Rechtsextremismus begrüßte die Gäste.

Serdar Somuncu
Es gibt viele Gründe über die Dumpfheit von Neonazis zu lachen – besonders viele liefert an diesem Abend der türkische Deutsche Serdar Somuncu. Er ist ein Mann der klaren Worte: In seinem aktuellen Programm "Hitler Kebab" finden sich "stringtangatragende Kopftuchnazis" genauso wie "dumpfe Nazibacken". Seine Art, sich satirisch der deutschen Vergangenheit und Gegenwart zu nähern, ist noch immer ungewohnt – er hält den Finger da drauf, wo es vielen wirklich weh tut. Ein Türke ohne politische Korrektheit und Betroffenheitsdusel – das ist wirklich einmalig.

v.l.n.r.: Serdar Somuncu, Anetta Kahane, Claudia Roth, Petra Zais, Dr. Werner Rohr
Nach dem Satireprogramm diskutierten die Podiumsgäste und das Publikum über neue kulturelle Strategien gegen Rechtsextremismus. Bürgerinnen und Bürger sollen ermuntert werden, aktiver für eine demokratische Kultur einzutreten. Denn rechtsextremes Denken hat sich nicht nur in der politischen, sondern auch in der Alltagskultur vieler Städte und Gemeinden etabliert und bedroht die Fundamente der Zivilgesellschaft. Im Podium v.l.n.r.: Serdar Somuncu, Anetta Kahane, Amadeo Antonio Stiftung, Claudia Roth, MdB und Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Petra Zais, Mobiles Beratungsteam für den Regierungsbezirk Chemnitz, Moderation: Dr. Werner Rohr, DAStietz Chemnitz.

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Filmveranstaltung „Eine unbequeme Wahrheit“ mit anschließender Podiumsdiskussion

kleiberAuf Grund der enormen Nachfrage zur Veranstaltung der GRÜNEN
Landtagsfraktion am 20.11.06 haben wir Spenden
zusammengetragen, um 100 Freikarten innerhalb der regulären
Filmvorführung des Dokumentarfilms von Ex-US-Vizepräsident Al Gore
anbieten zu können:

Dienstag, den 5.12.06, 19.00 Uhr (Treff: 18.30 Uhr)
CLUBKINO SIEGMAR, Zwickauer Str. 425

Reservierung: zschocke@gruene-chemnitz.de, Tel. 0371 666 46 72

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt, Gäste sind:

  • Johannes Gerlach(MdL), ehemals umweltpolitischer Sprecher der sächs. Fraktion der SPD

  • Prof. Clauss Dietel, Mitglied der AG Mobilität der Agenda 21

  • Ulrich Wieland, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Aue-Schwarzenberg

  • Dr. Thomas Scharbrodt, Geologe und Leiter des Umweltamts der Stadt Chemnitz

Moderation: Manfred Hastedt

Informationen zum Film: Wissenschaftler weltweit sind sich einig: Es bleibt nur noch wenig Zeit, um eine große Katastrophe abzuwenden, die das Klima unseres Planeten zerstört. Die steigende Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre führt zur Erdeerwärmung. Die Folgen: Abschmelzung der Gletscher, zunehmende Wetter- und Hochwasserextreme, Hitzewellen und Dürren. Al Gore zeigt in dem Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" ein bedrohliches Bild der kommenden Klimakatastrophe. Er wurde 2006 mit dem Special – Humanitas – Preis für seine herausragende Botschaft an die Menschheit prämiert.

Hier geht es zur deutschen Webseite zum Film