or dem Hintergrund im Raum stehender Einsparungen an der Technischen Universität Chemnitz fordert Bündnis90/Die Grünen Chemnitz das Rektorat der TU Chemnitz auf, dass Sparkonzept nicht auf dem Rücken der Beschäftigten durchzuführen.
Auf der letzten Mitgliederversammlung des Kreisverbandes berieten die Mitglieder einen Eilantrag, da kurzfristig bekannt wurde, dass bis zu 200 Personalstellen an der TU Chemnitz, vor allem im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses, entfallen sollen.
Dazu kommentiert Kreisverbandsvorsitzender Joseph Israel:
„Die Berichte über weitreichende Sparmaßnahmen an der TU besorgen uns. Die TU Chemnitz ist eine wichtige Säule für die Entwicklung der Stadt Chemnitz. Sie gibt wissenschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Impulse für unsere Stadt. Bei so weitreichenden Einsparungen ist zu befürchten, dass sie diese Funktion verlieren könnte. Der Oberbürgermeister muss das Gespräch mit dem Rektorat und der Landesregierung suchen und klarmachen, wie wichtig eine gut ausgestattete Universität für die Stadt und darüber hinaus ist.“
Die Mitgliederversammlung fordert im Beschluss auch den Stadtrat auf, sich bei der Landesregierung und dem Rektorat einzusetzen.
Die Vorsitzende Anne Eibisch der Chemnitzer Grünen ergänzt:
„Viele unserer Mitglieder haben an der TU Chemnitz studiert und sind dafür nach Chemnitz gekommen. Die Stadt hat jetzt schon mit Wegzug, demografischen Wandel und wenig Wirtschaftswachstum zu kämpfen. Eine TU Chemnitz die einen Kahlschlag plant, ist Gift für die weitere Entwicklung nicht nur der Stadt Chemnitz, sondern der ganzen Region.
Ebenso ist die aktuelle Informationspolitik des Rektorats unbefriedigend. Wir fordern Transparenz darüber, wie hoch die Kürzungen ausfallen sollen und warum.“
Bildnachweis: Jacob Müller, TU Chemnitz


