Mobilität

Martin Schmidt

Ratsanfrage zum Nahverkehr Linie 21

1. Wie haben sich die Fahrgastzahlen 2011, 2012 und im 1. HJ 2013 auf der Linie 21 (Abschnitt Zentralhaltestelle- Ebersdorf) entwickelt?

 

2. Wie haben sich die Fahrgastzahlen 2011, 2012 und im 1. HJ 2013 auf der Linie 21 (Abschnitt Zentralhaltestelle- Chemnitz-Center) entwickelt?

 

3. Welche Fahrgastpotenziale sind auf der Linie 21 – darüber hinaus – vorhanden und wie sollen diese erschlossen werden?

 

4. Wie bewertet die Stadtverwaltung bzw. die CVAG einen kompletten Straßenbahnbetrieb zwischen Ebersdorf und dem Chemnitzer-Center? Welche Überlegungen gibt es hierfür und welche Zeitschiene existiert ggf. für eine Realisierung?

 

5. Wie sieht die aktuelle Zeitschiene bzgl. des „Zentrumsrings“ in Bezug auf den Straßenbahnausbau aus?

 

Download  RA-381-2013 Antwort Nahmverkehr Linie 21

Ratsanfrage zum Eisenbahnviadukt Annaberger Straße / Beckerstraße

1. Wie ist die Einschätzung der Unteren Denkmalschutzbehörde Chemnitz zum Denkmalwert des historischen Viadukts und zum baulichen Zustand des Viadukts? Wird die Stadtverwaltung Chemnitz auf Grundlage der Einschätzung der unteren Denkmalbehörde zum Denkmalwert des historischen Viadukts, insofern diese einen wahrscheinlichen Denkmalwert erkennt, eine Empfehlung pro Erhalt des historischen Viaduktes aussprechen? Wenn ja, wann und in welcher Form wird dies geschehen?

2. Liegen der Stadtverwaltung Chemnitz aktuelle Einschätzungen bzgl. des Zustandes des historischen Eisenbahnviadukts Annaberger Straße/Beckerstraße z. B. Einschätzungen / Gutachten vor? Besteht die Möglichkeit, Kopien dieser aktuellen Unterlagen dem Stadtrat zur Verfügung zu stellen?

3. Lagen der Stadtverwaltung Chemnitz entsprechende frühere Einschätzungen / Gutachten dazu (letzte 15 Jahre) vor? Welche Aussage zum Erhaltungszustand und zur weiteren Nutzungsmöglichkeit des Viadukts wurde in diesen Einschätzungen/Gutachten getroffen? Wer war Auftraggeber für diese Einschätzungen / Gutachten? Wer hat die Einschätzungen / Gutachten erstellt? Besteht die Möglichkeit, Kopien dieser Unterlagen dem Stadtrat zur Verfügung zu stellen?

4. Wie positioniert sich die Stadt Chemnitz zu den Plänen der Bahn in Bezug auf das o. g. Eisenbahnviadukt und zu den geplanten Rückbauten der übrigen im Streckenverlauf der Sachsen-Franken-Magistrale auf städtischem Gebiet liegenden Brückenbauwerken?

5. Wie sieht der derzeitige Vertragsstand zwischen der Stadt Chemnitz und der Deutschen Bahn aus?

6. Wie verläuft das angedachte Planungs- und Ausführungsverfahren und wie sieht die diesbezügliche Zeitschiene aus?

7. Ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit im Vorfeld der gesamten Planfeststellung angedacht und wenn ja, in welcher Form?

8. Gibt es eine schlüssige, unabhängige Kostengegenüberstellung zwischen Erhalt und Neubau und wenn ja – kann diese eingesehen werden?

9. Gibt es bei beiden Maßnahmen – Erhalt und Neubau – jeweils begleitende Kosten zu Lasten der Stadt und wie sehen diese im Vergleich aus?

Download RA-323-2013 Antwort Eisenbahnviadukt Annaberger Straße_Beckerstraße

Haltepunkt Küchwald

1. Ist der in der RA-372-2012 und im Januar PBU-A 2013 vorgelegte Zeitplan für den Haltepunkt Küchwald noch aktuell?

2. Sind alle Fragen mit der DB bezüglich der Zuwege (Fußwege) abgeklärt?

3. Welche Kosten entstehen der Stadt bezüglich dieser Zuwege und werden diese in den Haushalten 2014 bzw. 2015 dargestellt?

4. Sieht die Stadtverwaltung noch Probleme, welche eine Inbetriebnahme 2015 in Frage stellen könnten?

Download: Antwort Haltepunkt Küchwald

Jörg Schuster

Mitglieder im Gespräch: Dr. Jörg Schuster

Die Chemnitzer Grünen, was sind das eigentlich für Leute? Martin Schmidt interviewt verschiedene Mitglieder. Diesmal: Dr. Jörg Schuster, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 44 Jahre lebt auf dem Kaßberg

Jörg, du bist seit genau einem Jahr Mitglied bei uns. Wie kam es dazu?

Ich sympathisiere schon lange mit grüner Politik. Im Frühjahr 2012 habe ich mit den Chemnitzer Grünen Kontakt aufgenommen und mit der AG Stadtentwicklung sofort ein interessantes Betätigungsfeld gefunden. Im Oktober 2012 habe ich mich dann für eine Mitgliedschaft entschieden. (mehr …)

Beschluss der Mitglieder zum Ausbau der Sachsen-Frankenmagistrale – Erhalt des historischen Viadukts

Erhalt des historischen Chemnitztalviadukts in der Chemnitzer Innenstadt - Nein zum Neubau

Die Pläne zum Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Hauptbahnhof und Schönau sollen nach dem Willen der Chemnitzer Grünen offen gelegt werden. Dabei sollen alle Möglichkeiten zum Erhalt des wertvollen historischen Viadukts ausgelotet werden. So soll verhindert werden, dass Fakten tendenziös dargestellt werden, um das Ziel der DB AG, den Abriss, zu untermauern.

Das haben die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Chemnitz in ihrer Versammlung am 2. September beschlossen. Sie begrüßen, dass weit über 3.000 Bürgerinnen und Bürger sich eingemischt und die Petition gegen den Abriss unterschrieben haben. Gleichzeitig betonen die Grünen die Notwendigkeit der West-Ost-Verbindung auf der Schiene sowohl für den Regional- wie für den Fern- und Güterverkehr. Die Ertüchtigung der Sachsen-Franken-Magistrale sei ein genauso wichtiges Ziel.

Beschluss vom 2.9.2013:

Die Mitgliederversammlung fordert die Offenlegung der Ausbaupläne für die Sachsen-Franken-Magistrale im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Schönau. Wir begrüßen es, dass sich bereits weit über 3.000 Bürgerinnen und Bürger eingemischt und die Petition gegen den Abriss unterschrieben haben.

Wir fordern alle Verantwortungsträger auf, alle Möglichkeiten auszuloten, um dieses wertvolle, stadtbildprägende und identitätsstiftende Bauwerk zu erhalten. Für uns ist die Ertüchtigung der Sachsen-Franken-Magistrale ein genauso wichtiges Ziel.

Die Verkehrswende muss im Personen-Regionalverkehr, im Fernverkehr und auch im Güterverkehr erfolgen. Es geht um eine West-Ost-Verbindung, welche Sachsen nicht schneidet, sondern gerade das bisher recht abgehängte Chemnitz in die Mitte nimmt.

Ein Projekt wie die Sachsen-Franken-Magistrale benötigt Transparenz. Wir fordern deshalb die Deutsche Bahn auf, alle Fakten, Planungsgrundlagen und voraussichtlichen Kosten auf den Tisch zu legen.

Durch höchstmögliche Transparenz wollen wir verhindern, dass Fakten und Kosten tendenziös dargestellt werden, um das von der DB AG favorisierte Planungsziel einseitig zu untermauern.

Alle Alternativen zum Abriss sind zu untersuchen und zu bewerten! Wir sind davon überzeugt, dass die DB AG davon profitiert, wenn sie sich einer öffentlichen Diskussion über das Viadukt in Chemnitz stellt, bevor Fakten geschaffen werden.

Erst dann ist ein transparenter und ehrlicher Vergleich zwischen Neubau und Sanierung möglich. Bei der Suche und Bewertung von Alternativen setzen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch auf den Sachverstand, der direkt aus der Bürgerschaft kommt.

 

Foto: Petition https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-des-historischen-chemnitztalviadukts-in-der-chemnitzer-innenstadt-nein-zum-neubau