Stadtentwicklung

Jörg Schuster

Mitglieder im Gespräch: Dr. Jörg Schuster

Die Chemnitzer Grünen, was sind das eigentlich für Leute? Martin Schmidt interviewt verschiedene Mitglieder. Diesmal: Dr. Jörg Schuster, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 44 Jahre lebt auf dem Kaßberg

Jörg, du bist seit genau einem Jahr Mitglied bei uns. Wie kam es dazu?

Ich sympathisiere schon lange mit grüner Politik. Im Frühjahr 2012 habe ich mit den Chemnitzer Grünen Kontakt aufgenommen und mit der AG Stadtentwicklung sofort ein interessantes Betätigungsfeld gefunden. Im Oktober 2012 habe ich mich dann für eine Mitgliedschaft entschieden. (mehr …)

Beschluss der Mitglieder zum Ausbau der Sachsen-Frankenmagistrale – Erhalt des historischen Viadukts

Erhalt des historischen Chemnitztalviadukts in der Chemnitzer Innenstadt - Nein zum Neubau

Die Pläne zum Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Hauptbahnhof und Schönau sollen nach dem Willen der Chemnitzer Grünen offen gelegt werden. Dabei sollen alle Möglichkeiten zum Erhalt des wertvollen historischen Viadukts ausgelotet werden. So soll verhindert werden, dass Fakten tendenziös dargestellt werden, um das Ziel der DB AG, den Abriss, zu untermauern.

Das haben die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Chemnitz in ihrer Versammlung am 2. September beschlossen. Sie begrüßen, dass weit über 3.000 Bürgerinnen und Bürger sich eingemischt und die Petition gegen den Abriss unterschrieben haben. Gleichzeitig betonen die Grünen die Notwendigkeit der West-Ost-Verbindung auf der Schiene sowohl für den Regional- wie für den Fern- und Güterverkehr. Die Ertüchtigung der Sachsen-Franken-Magistrale sei ein genauso wichtiges Ziel.

Beschluss vom 2.9.2013:

Die Mitgliederversammlung fordert die Offenlegung der Ausbaupläne für die Sachsen-Franken-Magistrale im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Schönau. Wir begrüßen es, dass sich bereits weit über 3.000 Bürgerinnen und Bürger eingemischt und die Petition gegen den Abriss unterschrieben haben.

Wir fordern alle Verantwortungsträger auf, alle Möglichkeiten auszuloten, um dieses wertvolle, stadtbildprägende und identitätsstiftende Bauwerk zu erhalten. Für uns ist die Ertüchtigung der Sachsen-Franken-Magistrale ein genauso wichtiges Ziel.

Die Verkehrswende muss im Personen-Regionalverkehr, im Fernverkehr und auch im Güterverkehr erfolgen. Es geht um eine West-Ost-Verbindung, welche Sachsen nicht schneidet, sondern gerade das bisher recht abgehängte Chemnitz in die Mitte nimmt.

Ein Projekt wie die Sachsen-Franken-Magistrale benötigt Transparenz. Wir fordern deshalb die Deutsche Bahn auf, alle Fakten, Planungsgrundlagen und voraussichtlichen Kosten auf den Tisch zu legen.

Durch höchstmögliche Transparenz wollen wir verhindern, dass Fakten und Kosten tendenziös dargestellt werden, um das von der DB AG favorisierte Planungsziel einseitig zu untermauern.

Alle Alternativen zum Abriss sind zu untersuchen und zu bewerten! Wir sind davon überzeugt, dass die DB AG davon profitiert, wenn sie sich einer öffentlichen Diskussion über das Viadukt in Chemnitz stellt, bevor Fakten geschaffen werden.

Erst dann ist ein transparenter und ehrlicher Vergleich zwischen Neubau und Sanierung möglich. Bei der Suche und Bewertung von Alternativen setzen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch auf den Sachverstand, der direkt aus der Bürgerschaft kommt.

 

Foto: Petition https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-des-historischen-chemnitztalviadukts-in-der-chemnitzer-innenstadt-nein-zum-neubau

Reichenhainer Straße: Stadtrat soll entscheiden

C-Modell-kleinDie Chemnitzer Grünen fordern die Oberbürgermeisterin auf, die Entscheidung über die Trassenführung des Chemnitzer Modells auf der Reichenhainer Straße dringend auf die Tagesordnung des Stadtrates zu setzen und das möglichst noch vor Beginn der Arbeiten zum Planfeststellungsverfahren.

Bei dem größten verkehrspolitische Projekt der Stadt darf der Stadtrat nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Vorsitzende Katharina Weyandt: „Jetzt ist die Oberbürgermeisterin gefordert, und wir erwarten, dass bis zur Entscheidung des Stadtrates kein Geld für Planungen ausgegeben wird.“

Stadtverwaltung und Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachen (ZVMS) werden weiter aufgefordert, das weitere Planungsverfahren transparent gestalten.

„Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, sagt Vorsitzende Katharina Weyandt. „Der GRÜNE Änderungsantrag war im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss am 14. Mai mit den Stimmen der SPD, CDU und FDP abgelehnt worden. Aber über solch ein teures und stadtbildprägendes Bauvorhaben muss im ganzen Stadtrat, und nicht nur von einem Bruchteil der Stadträte im Bauausschuss, beraten und entschieden werden.“

Die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben am gestrigen Montag in ihrer ersten Versammlung nach der Sommerpause zudem bekräftigt, dass das Chemnitzer Modell mit einer Stadtbahnlinie auf der Reichenhainer Straße sinnvoll und notwendig ist. Dabei wollen sie sich weiter für die Planungsvariante 5.3 mit der seitlichen Stadtbahntrasse einzusetzen. Denn nur sie stellt sicher, dass auf der Straße genügend Platz bleibt für die gewachsene Allee, die Bahn, breite Fußwege und eine Fahrbahn, die sich Autos und Radfahrer teilen. Die Fraunhoferstraße muss zur Entlastung vom Durchgangsverkehr bis zur Werner-Seelenbinder-Straße verlängert werden.

Bisherige Beschlüsse des Stadtverbands zum Thema Chemnitzer Modell und Reichenhainer Straße

Grüne Vision November 2012 + Änderungsantrag Mai 2013

http://gruene-chemnitz.de/meldung-berichte/1218-eine-gruene-vision-fuer-die-reichenhainer-strasse

Beschluss Stadtparteitag 2011

http://gruene-chemnitz.de/images/stories/dokumente/Beschluss_Chemnitzer_Modell.pdf

Kommunalwahlprogramm

http://gruene-chemnitz.de/images/stories/dokumente/wahlprogramm/Kommunalwahlprogramm_2009-2014.pdf

17.8. 11 Uhr: Wahlkampfauftakt mit Katrin Göring-Eckardt in Markersdorf

KGE-PlakatMit einem Besuch der GRÜNEN Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt starten die Chemnitzer GRÜNEN am Samstag  ihren Bundestagswahlkampf.

Petra Zais und GRÜNEN-Landesvorsitzender Volkmar Zschocke besuchen mit Göring-Eckardt das Wohngebiet Markersdorf. Dort werden sie mit Vertretern der Wohnungsgenossenschaft WG Einheit eG, sozialen Akteuren und Mieterinnen und Mietern über selbstbestimmtes und barrierefreies Wohnen, energetische Sanierung und Mieterschutz sowie die Zukunft sozialer Projekte im Wohngebiet sprechen.

Ab 10 Uhr und bis 13.30 Uhr sind alle in den Park Markersdorfer OASE (Nähe Wolgograder Allee 9) zum GRÜNEN Infostand, Gesprächen, Musik und Kinderspielen eingeladen. Katrin Göring-Eckardt wird dort um 11 Uhr begrüßt. Mehr auf der Website von Petra Zais

Martin Schmidt

Ratsanfrage zum geplanten Umbau der Theaterstraße 202/2013

Im Jahr 2012 gab es bzgl. des Umbaus der Theaterstraße Debatten und Foren in der Stadt. So soll u. a. zukünftig eine Straßenbahn auf der Theaterstraße verkehren, welche vom Fragesteller ausdrücklich begrüßt wird.
1. Wie ist der aktuelle Stand bzgl. der Planungen auf der Theaterstraße?
2. Wann wird es zu einer Entscheidung im PBUA bzw. Stadtrat bzgl. des Umbaus der Theaterstraße kommen?
3. Wann soll mit den Bauarbeiten – unter Berücksichtigung der aktuellen Planungen – begonnen werden?
4. Wann wird der Umbau voraussichtlich abgeschlossen sein?

Download RA-202-2013 Antwort Umbau Theaterstraße