Pressemitteilung zu Stadtarchiv und Bauaktenarchiv

Das Bauaktenarchiv wurde Anfang 2016 mit dem Stadtarchiv zusammengelegt und damit strukturell dem Kulturbetrieb zugeordnet. Die Zusammenlegung an sich war ein richtiger Schritt, denn die beiden Archive überschneiden sich in der Aktenlage, teilweise sind Schriftstücke falsch zugeordnet.

Chemnitz wird für Investoren immer interessanter und die Stadt versucht in den letzten Jahren den Instandhaltungsstau bei Straßen, Brücken, Kitas und Schulen schneller abzuarbeiten. Dadurch haben sich die Anfragen im Bauaktenarchiv nahezu verdoppelt. (mehr …)

Reaktion auf Forderung der OB Ludwig zum Abriss der Parteifalte

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig äußerte im Interview gegenüber der Freien Presse am 18.07.2017, dass zur Verbindung der Oper mit der Innenstadt die Parteifalte abgerissen werden müsse.

Dazu Fraktionsvorsitzender Thomas Lehmann: „Der Rückbau der sogenannten Parteifalte ist für mich mittelfristig unrealistisch.
Unrealistisch, da auf dem Gebäude und dem gesamten Ensemble ein strenger Schutz des Landesdenkmalamtes liegt.
Unrealistisch, da das Land Sachsen dort seine Behörden konzentriert und wahrscheinlich nicht gewillt ist, das Gebäude abzureißen und ein neues zu errichten.
Unrealistisch, da die Stadt Chemnitz, deren Weg es war, Verwaltungsgebäude samt Arbeitskräften zur Belebung und Verdichtung des Zentrum in die Innenstadt zu verlagern, dem Freistaat kaum eine andere Fläche im Zentrum anbieten kann.
Unrealistisch, da die Stadt nicht das Geld haben wird, den Komplex zu erwerben, abzureißen und neu zu vermarkten. Chemnitz hat derzeit dringendere Aufgaben.“

Deshalb heißt es, realistische Wege zu finden. Denkmalschutz, modere Stadtplanung und eine Zugänglichkeit zum neu zu errichtenden Theaterquartier müssen unter einen Hut bekommen werden.

Wir Grünen wünschen uns, dass bis spätestens 2023 das Theaterquartier mit neuem Schauspielhaus und Probebühnen fertiggestellt ist. Im Umfeld können Gastronomie, hochwertiger Einzelhandel und Wohnbebauung entstehen. Bis dahin muss das Gebäude hinter dem Marx Kopf eine bessere Durchlässigkeit erhalten. (mehr …)

Sanierung des Ottoteiches als Ort der Erholung voranbringen

Der Ottoteich als wohngebietsprägendes Gewässer inmitten des Flemminggebietes ist in seiner Wasserführung stark reduziert. Mit Bau des Flemminggebiets in den 1960er Jahren wurden die natürlichen Zuläufe überbaut. Somit  stellt der Teich mittlerweile praktisch ein stehendes sauerstoffarmes Gewässer mit stark eingeschränktem Erholungswert dar. Mit einem Stadtratsbeschluss wollen SPD, LINKE und GRÜNE den jahrelangen Einsatz von Bürgern und Stadträten für die Sanierung des Teiches voranbringen. (mehr …)