BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Kreisverband Chemnitz

GRÜNE-PM: Kohleausstieg vorgezogen – Begeisterung bei den GRÜNEN

Beim gestrigen Carlowitz-Dialog hat Geschäftsführer Roland Warner erklärt, dass die eins energie nun doch schon 2023 aus der Kohleverstromung aussteigen wird. Während die Abschaltung des Blocks B ohnehin für 2023 geplant war, sollte der Block C noch bis zu seiner Abschreibung 2029 Kohlestrom erzeugen. Als Grund für den um sechs Jahre vorgezogenen Ausstieg gab er an, dass die erheblich gestiegenen CO2-Preise der Kohleverstromung die wirtschaftliche Basis nehmen.

Bernhard Herrmann, Bundestagskandidat und Aufsichtsrat bei der eins, freut sich sehr: „Das ist ein toller Erfolg für den Klimaschutz in Chemnitz. Welch großer Erfolg auch der Klimaschutzbewegung, die mit der klaren Zielausrichtung in der öffentlichen Meinung großen Anteil an dieser Entwicklung des CO2-Preises hat.“

Herrmann erläutert: „Ein Nebeneffekt sind Sonderabschreibungen und -kosten in Höhe von 20 bis 30 Mio. Euro. Das sind die Konsequenzen energiewirtschaftlich zumindest fragwürdiger Entscheidungen in Zeiten vor der Geschäftsführung von Herrn Warner. Die Entscheidung der eins für den vorgezogenen Kohleausstieg ist ein klarer Beleg mehr, wie wichtig klima- und energiepolitischer Weitblick ist. Wer jetzt immer noch die Kohleverstromung bis 2038 verspricht, macht den Menschen etwas vor. Ehrlich machen ist endlich angesagt!“

Herrmann merkt an: „Meinem schon zuvor beim Betriebsrat vereinbarten Termin kommt nun noch zusätzliche Bedeutung bei. Kohleausstieg und Energiewende werden im Miteinander gelingen. Die neue Energiewelt bietet gerade auch für technisch ausgerichtete Mitarbeitende viele interessante und lohnende Aufgaben.“

Jenny Krüner, Sprecherin des Kreisverbands, ist begeistert: „Der vorgezogene Kohleausstieg ist ein sehr großer Erfolg. Das macht CO2-Einsparungen in Größenordnungen möglich. Die ehemalige Kohlestadt Chemnitz zeigt, wie ein Komplettausstieg aus der Kohle gehen kann. Gut, dass die eins diese notwendige Entscheidung getroffen hat! Nichtsdestotrotz müssen die Anstrengungen weitergehen, denn Erdgas ist nur eine Übergangstechnologie.“

Thorge Babbe, Sprecher des Kreisverbands, kommentiert: „Die Klimakrise ist real und in Europa angekommen. Je früher die Unternehmen ihre Geschäftsmodelle klimafreundlich umbauen, desto weniger Verluste werden sie erleiden. Die Transformation muss kommen.“

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