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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Kreisverband Chemnitz

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Kulturhauptstadt 2025 heißt auch Demokratieschutz, Vielfaltförderung und wirksame Konzepte gegen rechte Gewalt

Chemnitz als Kulturhauptstadt muss sich um besseren Schutz für Demokratie bemühen!

In dieser Woche war das Thema „Kulturhauptstadt“ medial sehr präsent Unteranderem weil sich die Ostministerpräsident*innen mit Olaf Scholz in Chemnitz getroffen haben und der Tagungsort Chemnitz vom Freistaat Sachsen auch mit Blick auf Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025 gewählt wurden war.

Auch in dieser Woche wurde bekannt, dass am 09. Juni der Jugendclub #Heilse während eines Konzerts mit #Roma-Jugendlichen angegriffen wurde. Dabei ist ein Sozialarbeiter durch Stahlkugeln, die auf das Gelände der Heilsarmee geschossen wurden, verletzt worden.

Wir meinen: Das Thema Kulturhauptstadt und die Frage, wie wir in Chemnitz Demokratie und Menschen, die sich für eine demokratische Stadt engagieren schützen können, müssen eng zusammengedacht werden.

Unsere Sprecherin Coretta Storz sagt dazu:

„Als Allererstes gilt unsere volle Solidarität den angegriffenen Personen im Jugendclub Heilse. Wir hoffen, dass die körperlichen Verletzungen und auch die psychischen Belastungen, die die Angreifer*innen bei den Betroffenen verschuldet haben, heilend verarbeitet werden können. Wir verurteilen den Übergriff aufs Schärfste. Die gezielte und hochgefährliche Gewaltausübung auf eine Veranstaltung, bei dem zudem noch Kinder und Jugendliche anwesend waren, ist niederträchtig.  Wir gehen davon aus, dass die Polizei den Angriff mit Nachdruck untersucht. Ob die Tat rassistisch motiviert war, gilt es mit größter Sorgfalt zu ermitteln.

Für die Stadt Chemnitz sollte der Angriff auf das interkulturelles Projekt Anlass sein, Gewaltschutzkonzepte für Demokratie- und Begegnungsprojekte zu überprüfen. Menschen, die sich in #Chemnitz für Begegnung, #Vielfalt und #Demokratie engagieren, müssen dies ohne Angst, ohne Bedrohung und in der Gewissheit auf die volle Unterstützung und den bestmöglichen Schutz durch Stadtspitze, Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft tun können. 

Das ist wichtig für die Gegenwart und Zukunft dieser Stadt und auch mit Blick auf das Jahr 2025. Wer über die #Kulturhauptstadt 2025 spricht, muss auch über Demokratieschutz, Vielfaltförderung und wirksame Konzepte gegen rechte Gewalt sprechen.“

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